
Auswahl und Einführung eines Instandhaltungsplanungs- und -steuerungssystems
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IT-Systeme zur Planung, Steuerung und Analyse der vielfältigen Instandhaltungsarbeiten (IPS-Systeme) stellen für die moderne Instandhaltung ein unverzichtbares Hilfsmittel bei der tagtäglichen Arbeit dar. Sie tragen wesentlich zur Steigerung der Anlagenverfügbarkeit und zur Senkung der Instandhaltungskosten bei.
Im Hinblick auf die Vielfalt der am Markt angebotenen Systeme hat sich bei der Auswahl eines IPS-Systems eine systematische Vorgehensweise bewährt. Das am FIR entwickelte 3-Phasen-Konzept zur Auswahl und Einführung eines IPS-Systems beschreibt eine solche systematische Vorgehensweise. Das 3-Phasen-Konzept wurde bereits in einer Vielzahl von Unternehmen erfolgreich angewendet.
Im Rahmen der Vorauswahl (Phase 1) wird die Vielzahl der angebotenen IPS-Systeme auf eine zweckmäßige und überschaubare Anzahl reduziert. Dabei werden die unternehmensspezifischen Anforderungen ermittelt und mit den Leistungsmerkmalen der marktgängigen IPS-Systeme anhand eines standardisierten Kriterienkatalogs abgeglichen.
Bei der Endauswahl (Phase 2) werden die vorausgewählten Systeme anhand detaillierter Testunterlagen einer intensiven Analyse unterzogen. Am Ende dieser Phase stehen alle Informationen zur Verfügung, die für eine systematische Investitionsentscheidung notwendig sind.
Das ausgewählte IPS-System wird dann im Rahmen der Implementierung (Phase 3) schrittweise eingeführt. Am Ende dieser Phase steht der vollständige Produktiv-Betrieb des IPS-Systems im zu unterstützenden Bereich der Instandhaltung.