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Life Cycle Costing




Unter Lebenszyluskosten versteht man allgemein alle während des Lebenszylus (Entstehungs-, Markt- und Nachsorgezyklus) eines Sys-tems anfallenden Kosten. Im Wesentlichen sind das die Investitions-kosten, die Installationskosten, die Kosten für Wartung und Instand-haltung und die Betriebskosten.

Das Konzept des Life Cycle Costing basiert auf der Erkenntnis, dass die ausschließliche Berücksichtigung des Kaufpreises langlebiger Investitionsobjekte bei Beschaffungsvorhaben häufig zu kurz greift, da mit einer zunehmenden Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter die Kosten während des Betriebs den weitaus größeren Anteil an den Gesamtkosten ausmachen. Life Cycle Costing zielt darauf ab, die während des gesamten Lebenszyklus anfallenden Kosten und Erlöse eines Systems und der damit verbundenen Aktivitäten und Prozesse zu optimieren.

Ein wesentliches Merkmal in der Betrachtung der Lebenszykluskosten ist, dass sie danach unterschieden werden, ob sie aus Sicht der Herstellers oder Kunden betrachtet werden. Dies ist insofern notwendig, als das Hersteller und Kunde differierende Zielsetzungen (Marktfähigkeit versus Beschaffungsentscheidung) verfolgen.

Bei Anwendung des LCC wird untersucht, wie sich der zeitliche Vollzug und die Erfolgswirkungen der einzelnen Phasen steuern lassen. Damit handelt es sich um einen Ansatz mit einer langfristigen Betrachtungsweise, dessen Erkenntnisse unmittelbar auf die Beeinflussung von Ausgaben und Kosten gerichtet sind. In diesem Sinne liefert es Bausteine für eine strategische Planung und wirt-schaftliche Optimierung von Instandhaltungsaktivitäten.





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E-Mail Link folgtGerhard Gudergan

Tel.: +49 241 47705-202